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Die besten Vereinsspringer werden in den OÖ
Landeskader aufgenommen, in dem sie dann noch professioneller
als in den Vereinen betreut werden. Ein -bis mehrtägige Kurse,
beinahe jedes Wochenende mit den Landestrainern verbessert das
Leistungsvermögen kontinuierlich.
Hier wird zumeist schon sehr
leistungsorientiert und wettkampfmäßig trainiert (Altersgruppe
ab 11 Jahre).
Auch Leistungstests und daraus resultierende
Trainingsschwerpunkte werden durchgeführt, sodass die Kinder und
Jugendlichen an die österreichische Spitze herangeführt werden
können. Der Unterbau wird somit in den Vereinen gelegt, dazu
erfolgt als zusätzlich Stütze der ständige Kontakt mit dem
Landestrainern.
Neben den Bewerben im Landescup starten die Landeskaderspringer
im Austria- Cup, einer gesamtösterreichischen Serie, in der man
bei entsprechenden Leistungen erstmals die Qualifikation für
einen ÖSV- Kader erreichen kann. Diese Kaderqualifikation
berechtigt auch zu Starts bei diversen Auslandsbewerben, wie
Alpen- Cup (größte europäische Nachwuchssprunglaufserie) FIS Cup
(ab Saison 2005) und IC- Cup (eine Stufe unter dem Weltcup).
Nach Absolvierung des achten Pflichtschuljahres können sehr gute
Springer dann zu einer sportlichen Aufnahmeprüfung in den
derzeitigen Leistungszentren in Eisenerz, Saalfelden, Spittal
(Thomas Morgenstern)und Stams /Andy Kofler)antreten.
Hier werden sie auf Eignung für höhere sportliche Aufgaben
getestet, wobei der Schwerpunkt nicht alleine auf die
Skisprungleistung gelegt wird, sondern auch das allgemeine,
sportliche Leistungsvermögen des einzelnen Sportlers zur
Beurteilung herangezogen wird. Auf diese Vielseitigkeit wird von
den Verantwortlichen besonderer Wert gelegt. (ein guter Turner
ist meist auch ein sehr guter Skispringer!!)
In Eisenerz wird vorerst der polytechnische Lehrgang, sodann
eine Lehre absolviert, Stams bietet ein Gymnasium und eine
Handelsschule nebst den sportlichen Training an. In Saalfelden
und Spittal sind Gymnasien als parallele Schulbildung zu
absolvieren.
Für OÖ Sind vor allem Eisenerz und Stams
wichtig.
In beiden Leistungszentren sind hochqualifizierte Trainer für
die sportliche Ausbildung eingesetzt, meist ehemaliger
Spitzenleute der Nationalmannschaft, die ihre Wettkampf- und
sonstige Erfahrungen einbringen können. |